Schlafstörungen

Millionen Menschen finden nachts keinen erholsamen Schlaf. Was das bedeutet, wissen wir alle: wir sind schneller gereizt, schmerzempfindlicher und schaffen unser ja unverändert hohes Tagespensum nur langsam und mit Mühe; länger andauernd werden wir davon krank.

Wie in der westlichen Medizin wird auch in der TCM grundsätzlich zwischen Ein- und Durchschlafstörungen unterschieden.

Der Geist shen – der in etwa mit unserem Bewusstsein zu beschreiben ist – ruht nachts im Herzen. Wenn aber die Poren des Herzens beispielsweise durch Schleim verstopft sind, kann shen nicht absinken, wir können nicht einschlafen; kann shen absinken, sich jedoch im Herzen nicht verankern, steigt er wieder nach oben und wir werden wach und bleiben es. Das hört sich für unsere rationale Denkweise sehr blumig an, kann aber durch Anamnese, Puls- und Zungendiagnose differenziert und sehr effektiv behandelt werden.

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